Im FT: Senioren stricken für den DKSB

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VON UNSERER MITARBEITERIN CARMEN SCHWIND

Forchheim — „Hast du noch Wolle?“, fragt Gudrun Hörner, denn sie überlegt, ob sie passend zu den Mützen von Lisbeth Machts noch Fäustlinge stricken soll.

Die beiden Seniorinnen sind Mitglieder einer Strickgruppe, die sich einmal im Monat montags im Mehrgenerationenhaus neben der Christuskirche in Forchheim zum Stricken trifft.

Das Ergebnis wird dann am Adventsmarkt für den Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) verkauft. „Da sind wir sehr froh drum, denn die Damen stricken nicht nur, sondern spendieren auch mal Wolle und Stoff und verkaufen die Sachen dann auch noch“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende des DKSB, Werner Przibilla, und schwärmt von der Qualität der Ergebnisse. „Wir versuchen die beste Wolle günstig zu bekommen“, verrät Gudrun Hörner und erzählt, dass sie sich immer über sich selbst wundert: „Da sitzt man vor einem Berg Wolle oder Stoff und dann fängt es im Kopf an zu rattern und es entstehen Ideen, was man daraus machen kann. Das ist Kreativität.“ Lisbeth Machts dagegen denkt beim Stricken an ihre sieben Urenkel. Gerade strickt sie Erstausstattungssets für Babys. „Ich mache das hier aus Freude und für unsere Zukunft, also für Kinder“, sagt sie und ist froh, dass sie mit ihren 89 Jahren noch die Fingerfertigkeit zum Stricken hat. „Wir haben eine nette Gruppe und man kommt raus“, meint Lisbeth Machts, was von AnjaTrielsch bestätigt wird. Sie wiederum ist Filzerin. Vor sieben Jahren war sie nach Forchheim gezogen und fand in der Gruppe gleich Anschluss. Sie bastelt Sockentiere oder Engelchen aus Filz.

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